<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Neuigkeiten von Rotschopf</title>
		<link>http://www.rot-schopf.de/</link>
		<description>Neuigkeiten von Rotschopf</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Neuigkeiten von Rotschopf</title>
			<url>http://www.rot-schopf.de/</url>
			<link>http://www.rot-schopf.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Neuigkeiten von Rotschopf</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 03 Jan 2012 18:49:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Willkommen auf der größten Regenbogenparty der Welt!</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/willkommen-auf-der-groessten-regenbogenparty-der-welt.html</link>
			<description>Unter www.colored.by entsteht bald der größte und sozialste Regenbogen der Welt! Für den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter <link http://www.colored.by/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.colored.by</link> entsteht bald der größte und sozialste Regenbogen der Welt! Für den symbolischen Betrag von 1$ kannst Du bald Deine Wunschfarbe kaufen und anschließend damit hausieren gehen: Wer besitzt Deine Konträrfarbe? Wer außer Dir hat sich eine richtig schöne Farbe ausgesucht? Wen könntest Du mal anschreiben, vielleicht mit den Worten: „Hey Du! Ich mag Deine Farbe! Soll‘n wir mal was trinken gehen?“ Und mit der richtigen Farbe in der Tasche bekommst Du möglicherweise bald sogar was geschenkt: Rabatt auf den grünen Pulli für alle stolzen Grüntonbesitzer, ein Freigetränk auf der pinken Party im Club Deiner Stadt, ein paar Frei-SMS bei einem der blauen Mobilfunkbetreiber da draußen.<br /><br />Fest steht: Es wird lustig auf der großen Regenbogenparty. Und ab sofort kannst Du unter <link http://www.colored.by/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.colored.by</link> zu den ersten gehören, die sich ihre Traumfarbe ergattern: Wenn Du Dich heute schon vor anmeldest und so vielen Freunden wie möglich davon erzählst, kannst Du als einer der ersten frei auswählen, für welche Farbe es künftig heißt: This beautiful color is now <link http://www.colored.by/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">colored.by</link>/you]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 18:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frohe Zeit und guten Rutsch!</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/frohe-zeit-und-guten-rutsch.html</link>
			<description>Was war das für ein Rotschopf Jahr..! Viele Konzerte, zwei Albumveröffentlichungen und ein neues...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was war das für ein Rotschopf Jahr..! Viele Konzerte, zwei Albumveröffentlichungen und ein neues Fair-Trade Shirt aus Kambodscha. An dieser Stelle können wir nur hoffen, dass es so weiter geht und wünschen euch eine nette Zeit und einen guten Rutsch in Richtung 2012!]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Warten hat sich gelohnt!</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/das-warten-hat-sich-gelohnt.html</link>
			<description>Es ist endlich da: Das erste Rotschopf-Shirt einer neuen Kollektion. 
...und Bestellungen werden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist endlich da: <link 1451 - internal-link "Opens internal link in current window">Das erste Rotschopf-Shirt einer neuen Kollektion. </link>
...und <link ../?id=69 - internal-link "Opens internal link in current window">Bestellungen werden ab sofort angenommen</link>
<link 1451 - internal-link "Opens internal link in current window">Mit &quot;Schmetterlinge&quot; setzt unser kleines Shirtlabel in puncto Independent neue Maßstäbe.</link> Der Stoff wurde exklusiv für Rotschopf genäht und in Kambodscha bedruckt – fair trade, versteht sich!
<link 1452 - internal-link "Opens internal link in current window">In diesem Sonderbericht könnt ihr über unsere Zusammenarbeit mit dem wirklich unterstützenswerten Projekt Justees.org mehr erfahren</link>.
Das Shirt wird mit 95%iger Sicherheit vor Weihnachten bei euch eintreffen, wenn ihr es vor dem 18. Dezember bestellt und ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Freunde, Familien, Hund und Katz'! Falls wir wider erwarten doch auf Lieferschwierigkeiten stoßen sollten, schreiben wir euch persönlich und früh genug eine Mail, so dass ihr Ersatzgeschenke finden könnt.
Bei einer ziemlich geringen Testauflage von 50 Shirts heißt es: Am besten gleich <link 69 - internal-link "Opens internal link in current window">bestellen</link>! Nicht, dass die richtigen Größen gleich wieder vergriffen sind!
<link 1451 - internal-link "Opens internal link in current window">Viel Spaß mit den Schmetterlingen auf einer Reise in unbeschwerte Freiheit.</link>
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 22:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Benjamin Feld - Hope is an Empire</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/benjamin-feld-hope-is-an-empire.html</link>
			<description>Guten Morgen, Welt, wir haben etwas wirklich schönes zu berichten:
Benjamin Feld hat quasi soeben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Guten Morgen, Welt, wir haben etwas wirklich schönes zu berichten:
Benjamin Feld hat quasi soeben sein Debut veröffentlicht. Wer den Prozess mitbekommen hat, weiß, welch harte, langwierige (jahrelange!) Prüfung die 10 Songs durchgemacht haben, die schlussendlich auf dem Album gelandet sind.
Wir blicken auf knapp 43 Minuten Hochgeschichte einer Disziplin, die man fast nicht mehr Singer-Songwritertum nennen kann.
Ab sofort ist das Album <link http://benjaminfeld.bandcamp.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link> erhältlich! Wir wünschen viel Spaß und ganz viel Melancholie!

… psst: schon gehört? Ab sofort gibt es jeden Tag ein Rotschopf-Goodie in unserem virtuellen <link https://www.facebook.com/roterschopf?sk=app_248969321818564 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Adventskalender auf Facebook</link>!]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 00:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Video für die Zigarette Danach</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/ein-video-fuer-die-zigarette-danach.html</link>
			<description>Letzten Samstag in der Blücherstraße: Sana Hamdi klingelt die verkaterte Herrengesellschaft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Letzten Samstag in der Blücherstraße: Sana Hamdi klingelt die verkaterte Herrengesellschaft bestehend aus Filmemacher und Medieninformatiker Mario Villavecchia und umtriebenem Hintergrundganoven Karl Trompete wach. Südstern - 5 Minuten später: Trompete entschuldigt sich bei Sana, die mit einem interessant anmutenden Köfferchen angereist ist. Veronika Feist, das vierte Element des Vorhabens hat ihre U-Bahn-Reise aus Weißensee auch noch nicht angetreten. Womöglich war das doch etwas zu viel Wein und gute Stimmung am Vorabend des Drehs gewesen.
Doch dann geht es los, die Leuchtboxen werden aufgehängt, Villavecchia testet akribisch verschiedenste Linsen für das perfekte Bild. Die erste Szene beginnt, Feist sitzt auf einem Küchentisch im Nachbarzimmer, während Hamdi Trompetes Gesicht für HD-Aufnahmen mattet. Ein langer Drehtag in und um die Blücherstraße steht bevor, am darauffolgenden Sonntag stehen Outdoorszenen an: Orte wie &quot;Möckern-&quot; und &quot;Oberbaumbrücke&quot;, &quot;Schlesisches Tor&quot;, &quot;M.'s Dach&quot; stehen auf dem Drehplan.
Das Resultat wird geschnitten, nachkoloriert und finalisiert. Und nun ist es fertig: <link 1449 - internal-link "Opens internal link in current window">Das erste &quot;echte&quot; Karl Trompete Video</link>. 
Wir wünschen viel Spaß!]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der letzte Junge</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/der-letzte-junge.html</link>
			<description>Soviel zu Kategorie &quot;junger Künstler aus dem definitiv einmal etwas wird&quot;: Simon...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Soviel zu Kategorie &quot;junger Künstler aus dem definitiv einmal etwas wird&quot;: Simon Schneckenburger präsentierte sein <link http://vimeo.com/31449113 - external-link-new-window "Opens external link in new window">erstes echtes Video</link> und wir sind beeindruckend. Eine wunderbare Kombination aus einfacher - und genialer - Idee mit gekonnt ästhetischer Schwarz-Weiß-Retro-Optik. Ach, was soll man schon viel darüber reden, ein Video muss man ansehen - und bei diesem lohnt es sich wirklich.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Karl Trompete - Kostenloser Albumdownload!</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/karl-trompete-kostenloser-albumdownload.html</link>
			<description>Schnäppchenjäger aufgepasst: Unter diesem Link könnt ihr für kurze Zeit das gerade erschienene Karl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schnäppchenjäger aufgepasst: Unter <link http://album.karltrompete.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">diesem Link</link> könnt ihr für kurze Zeit das gerade erschienene Karl Trompete Album herunterladen!
<br />Wir wünschen viel Spaß!]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Karl Trompete: Album-Release am 1.11. - Jetzt schon anhören!</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/karl-trompete-album-release-am-111-jetzt-schon-anhoeren.html</link>
			<description>Am 1.11. beglückt uns der Karl mit seinem ersten Studioalbum in voller Länge.
&quot;Der Glanz von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 1.11. beglückt uns der Karl mit seinem ersten Studioalbum in voller Länge.
&quot;Der Glanz von Adrenalin&quot; ist ab dann überall erhältlich und <link http://www.soundcloud.com/karltrompete/sets/der-glanz-von-adrenalin - external-link-new-window "Opens external link in new window">kann schon jetzt &quot;vorgehört&quot; werden</link>. Ein besonderes Schmanckerl: Ein Song ist zum Download freigegeben.

&quot;Was ist Kultur, wo kommt sie her und wo will sie hin?&quot; plakatiert Karl Trompete in &quot;Augenblick&quot; Erwartungshaltungen mit hellgrüner Leuchtfarbe. <br />Glaubt man dem berliner Singer-Songwriter, so gehört der Ursprung von Kreativität der breiten Masse, so obliegt die Produktion eines kulturellen Zeitgeists nicht Johnny Depp oder Justin Timberlake sondern dir, mir und natürlich: unseren Nachbarn.<br /><br />In astreiner DIY-Manier gründet Karl 2007 mit befreundeten Musikern ein spannendes Musikprojekt, kümmert sich um zahlreiche Live-Shows, singt, spielt Gitarre, Klavier und Bass, mischt und mastert die Songs, gestaltet hier und da noch das eigene Artwork. Bereits im Vorfeld seines Debuts &quot;Der Glanz von Adrenalin&quot; sind Musikvideos für 5 der 11 schönen Lieder entstanden, weitere sind in <br />Planung – die Betonung liegt hierbei auf dem Plural. <br />Als &quot;Creativity-Monster&quot; oder &quot;gestalterischer Tausendsassa&quot; wurde er aufgrund dieser schier endlosen Schaffenswut bereits von Freunden geschimpft, doch lässt er sich nicht beirren, rudert weiter in Richtung des perfekten Sounds, des endgültigen Songwritings, der absoluten Melodie.<br /><br />Wie hört sich das an?<br /><br />Warme Synthieklänge wallen im Break-up-Song &quot;Graphentheorie&quot; aus den Lautsprechern, die scheppernde Akustikgitarre von &quot;der Buchladenmann&quot; wird von einer sphärischen Elektroflöte umgarnt. &quot;Lieb mich wie Charlie Chaplin&quot; bietet Melancholie mit einem einsamen Klavier, &quot;Die Zigarette Danach&quot; lädt hingegen zum eifrigen Kopfnicken. Insgesamt scheinen die Lieder von Karls markanter Deutsche-Lieder-Stimme zu einem in sich geschlossenen Werk gebündelt zu werden, sein mit Gefühlen und guten Harmonien beladener Raumfahrtkreuzer bewegt sich irgendwo von Click Click Decker in Richtung Gisbert zu Knyphausen.<br /><br />Klares Rotschopf-Urteil: Diese Scheibe hat es faustdick hinter den Ohren und Karl ist definitiv mehrere Mausklicke wert, obwohl er auf dem Album unter anderem das Internet verflucht. <br />Wir wünschen viel Spaß!
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 01:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Suche nach Licht</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/die-suche-nach-licht.html</link>
			<description>Bist Du gleichsam Informationstheoretiker im Herzen und Cineast im Geiste, möchtest du das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bist Du gleichsam Informationstheoretiker im Herzen und Cineast im Geiste, möchtest du das abendliche &quot;Im-Bett-noch-ein-Filmchen-gucken&quot;-Ritual dahingehend vereinfachen, den Inhalt der &quot;Best Movies Ever&quot; Liste von Filmkritikseiten wie rottentomatoes.com automatisch auf eine xbeliebige Streamingseite zu transferieren, um diese Liste Tag für Tag &quot;abarbeiten&quot; zu können. Die besten Filme der Zeitgeschichte durchstreifen nach und nach Deine Gedanken. Vollautomatisch.<br /><br />Einerseits ist solch ein Vorgehen unnötig stupide (das schöne nervenaufreibende &quot;was schauen wir heute&quot;-Diskutieren fällt aus) und andererseits illegal. Trotzdem habe ich das gestern mal gemacht.<br /><br />Was dabei herauskam war phänomenal und lohnt einen kurzen Report. &quot;<link http://www.imdb.com/title/tt1556190/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Nostalgia for the Light</link>&quot; von Meisterproduzent Patricio Guzmán ist eine Dokumentation über Sternenforscher mit riesigen, wunderschönen Teleskopen einerseits; Frauen, die nach Überresten ihrer verstorbenen Geliebten suchen andererseits. Manche der Frauen, die Guzmán portraitiert suchen bereits jahrzehntelang.<br /><br />Der Schauplatz: Laut Erzählerstimme der einzige aus dem Weltall stetig erkennbare braune Fleck unseres gesamten Planeten, geformt durch die &quot;unendlichen Weiten der Atacama-Wüste&quot;.<br /><br />Hier ist die Luft so klar, hier graben Archäologen nach der Vergangenheit, hier wurden riesige Teleskope gebaut, um die Wolkenfreiheit zu nutzen.<br />Und hier nutzte Pinochet ehemalige Minenstätten als Arbeitslager, hier verscharrte er seine Toten.<br /><br />Guzmán zeichnet gekonnt wie selten auf, dass sich Astronomen, Archäologen und die dargestellten Frauen nicht maßgeblich voneinander unterscheiden, wenn man für einen Moment außer Acht lässt, dass nur letztere persönlich beteiligt sind. Er schafft es, auf eine zunächst harmlos und verspielt anmutende Weise zwischen drei auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirkenden Dingen einen Bogen zu spannen, der weiter reicht, als die unendlichen Weiten der Atacama-Wüste, einen vielleicht für einen Moment ferner fort trägt, als die wunderschönen Galaxien und Sterne, mit deren Bildern der Film garniert ist.<br /><br />Gerade stolpere ich mit trockenen Augen aus einem Nachtzug und atme Freiburger Luft. Aus Mangel an Alternativen spendiere ich einem amerikanischen Großunternehmen das Geld für einen Kaffee. Und ich denke über das Leben nach, das Sein und darüber, dass mich Guzmáns Film verändert hat. Zumindest ein wenig.
Viel Spaß mit <link http://www.imdb.com/title/tt1556190/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Nostalgia for the Light</link>!
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 23:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über Musik, Popkultur und die Zukunft von Rotschopf</title>
			<link>http://www.rot-schopf.de/depesche/artikel/v/ueber-musik-popkultur-und-die-zukunft-von-rotschopf.html</link>
			<description>Ich sitze in einem zwielichtigen Zimmer inmitten dieser pochenden Großstadt, Daniel zeigt mir neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich sitze in einem zwielichtigen Zimmer inmitten dieser pochenden Großstadt, Daniel zeigt mir neue Songs aus seiner Zeit in Cambodia (um das kurz vorweg zu greifen: Die neue <link 79 - internal-link "Opens internal link in current window">dndy</link>-Platte wird großartig, das kann man jetzt schon klar feststellen).<br />Dann hören wir <link http://www.myspace.com/paulkalkbrenner - external-link-new-window "Opens external link in new window">Kalkbrenner</link> und sagen Dinge wie <br /><br />| &quot;Immer, wenn etwas Tiefe hat, hat es auch etwas Melancholie, in der Kunst&quot;. <br /><br />Daniel kocht Kaffee, es ist 19:30.<br /><br />Letzten Donnerstag sind drei von uns nach Berlin gezogen, der vierte zieht diese Tage nach Zürich, der fünfte nach Hamburg. Es herrscht Umbruchszeit im Rotschopf-Lager, ein frischer Wind weht über unsere verbleibenden Haare und rüttelt Dinge wach, die im Traumland Freiburg tief geschlummert haben. Wir denken viel nach, über die Zukunft, über Popkultur und das kleine Indielabel mit dem roten Fellpatch. <br /><br />Bené, Mo und ich sitzen am Landwehrkanal und sprechen über das neue Zuhause unserer kleinen Künstlerkommune. Ständig taucht die Frage auf: &quot;Was ist Rotschopf überhaupt?&quot; Oder besser formuliert: &quot;Was <i>soll</i> Rotschopf sein?&quot;<br /><br />Bevor das beantwortet werden kann, muss für mich die Frage geklärt werden, was eigentlich diese Popkultur ist. Und hierfür wäre gut zu wissen, was Musik denn wirklich ist. Wenn es darum geht, über den Sinn und Unsinn von Musik zu sprechen, bin ich vielleicht nach unzähligen feuchtfröhlichen Küchengesprächen auf diversen WG-Parties der Freiburger Studentengesellschaft schon nahezu dafür bekannt, immer wieder den einflussreichen Neurowissenschaftler und Musikproduzenten <link http://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Levitin - external-link-new-window "Opens external link in new window">Daniel Levitin</link> zu zitieren.<br /><br />Er erzählt in &quot;<link http://www.amazon.de/Musik-Instinkt-Wissenschaft-menschlichen-Leidenschaft-Hardcover/dp/3827420784/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1315772416&sr=8-1 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Der Musik-Instinkt</link>&quot; von seinem Freund Jim Fergusson, welcher für Feldstudien nach Lesotho reiste und von den Dorfbewohnern gefragt wurde, ob er nicht bei einem ihrer Gesänge mitmachen wolle. Seine Antwort: &quot;Ich kann nicht singen&quot; fanden die Sotho völlig unerklärlich: Für sie ist Singen eine normale, alltägliche Beschäftigung, der jeder nachgeht, ob jung oder alt, Mann oder Frau, und keinesfalls eine Tätigkeit, die nur einigen wenigen vorbehalten ist. &quot;Was meinen Sie damit, Sie können nicht singen?! Sie können doch auch sprechen!&quot; fragten die Dorfbewohner den Feldforscher und starrten ihn mit großen Augen an.<br /><br />Unsere Kultur hingegen stellt Bruce Springsteen, Keith Richards und Alicia Keys auf die eine Seite und uns gewöhnliche Menschen auf eine ganz andere. Einigen wenigen &quot;Koryphäen&quot; wird erlaubt, zu musizieren, die anderen bleiben stumm, beschränken sich auf das Hören und bezahlen Geld dafür. <br /><br />Ein weiteres Detail der Geschichte ist interessant: In der Sesotho-Sprache bedeutet das Verb für &quot;singen&quot; (<i>ho bina</i>) – wie in vielen Sprachen der Welt – auch &quot;tanzen&quot;. Es gibt keinen Unterschied, weil zum Singen auch zwangsläufig Bewegungen des Körpers gehören. <br /><br />Vor einigen Generationen, als es noch kein Fernsehen gab, setzten sich viele Familien zur Freizeitgestaltung zusammen und musizierten miteinander. Heute wird hingegen sehr viel Wert auf Technik und Fertigkeiten gelegt, es geht darum, ob ein Musiker &quot;gut genug&quot; ist, um für andere zu spielen. Wenn es um Aufnahmen geht, ist eine astreine Sound-Qualität wichtig. Offenbar muss man neben den Fähigkeiten also auch genug Geld für gutes Equipment oder eine professionelle Studioaufnahme auf den Tisch legen, um heute gehört zu werden.<br /><br />Vorgestern. Ich düse mit 50 Kubik durch die ehemalige Mauerstadt und halte vor dem &quot;Meistersaal&quot; der legendären <link http://www.hansatonstudio.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Hansa-Studios</link>. Im Rahmen der <link http://www.berlin-music-week.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Berlin Music Week</link> interviewt die <link http://www.redbullmusicacademy.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Red Bull Music Academy</link> den legendären Produzenten <link http://www.freshmilk.tv/channel/berlin-is-music/_video_/die-legendaren-hansa-studios-berlin/?page=1 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Tom Müller</link>. Mittlerweile über 70, erzählt der ehemalige Studioleiter von alten Zeiten, vom Wandel der Musikindustrie, von Höhen (wie als der Manager der <link http://www.rollingstones.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Stones</link> Angst bekam, von der anderen Seite der Mauer von &quot;Communists&quot; abgeknallt zu werden) und Tiefen (wie als <link http://www.killingjoke.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Killing Joke</link> das gesamte Studio mit Feuerlöschern mit Schaum füllte).<br /><br /> 
<h4>“Heute hat jeder sein eigenes Studio”</h4>
<br />Heute ist alles anders, sagt Müller, &quot;heute hat jeder sein eigenes Studio&quot;. Den Vorteil, den einem ein teures Studio heute noch bieten kann? &quot;Naja, dieser Raum!&quot; – sagt Müller und deutet in den legendären &quot;Meistersaal&quot; mit seiner erstklassigen Akustik. An dieser Stelle muss ich schmunzeln, denn ich nutze für meine Aufnahmen das virtuelle Hallgerät &quot;<link http://www.audioease.com/Pages/Altiverb/AltiverbMain.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Altiverb</link>&quot;. Es arbeitet mit so genannten &quot;Impulsantworten&quot; verschiedener echter Räume, Kirchen, oder unterirdischer Höhlen. Wird Altiverb auf eine Tonaufnahme angewandt, wirkt diese, als hätte man sie tatsächlich in den simulierten Räumlichkeiten aufgenommen. Und selbstverständlich gibt es auch eine Impulsantwort des Meistersaals, in dem ich gerade sitze, und Tom Müller zuhöre. Offenbar ist also auch &quot;dieser Raum&quot; bald kein echter Vorteil der teuren Studios mehr.<br /><br />Wenn es also stimmt, was Müller sagt, wenn heute tatsächlich jeder sein eigenes Studio hat, wenn es stetig einfacher wird, hochwertige Aufnahmen zu machen, bewegen wir uns dann zurück zum Urzustand, zurück in eine Zeit, in der singen tanzen bedeutet und jeder, der Lust darauf hat, &quot;gut genug&quot; ist, um für andere zu musizieren? Steht uns eine Revolution der Musikgesellschaft bevor?<br /><br />Sie ist bereits in vollem Gange. Unternehmen wie <link https://www.bandcamp.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Bandcamp</link>, <link http://www.soundcloud.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Soundcloud</link> oder nicht zuletzt die neuen Kommerzriesen <link http://itunes.apple.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">iTunes</link> und <link http://www.napster.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Napster</link> machen es möglich, dass ein Künstler seine Musik einer weltweiten Öffentlichkeit präsentiert. Schon jetzt könnten Rotschopf-Aufnahmen prinzipiell in Alaska entdeckt, in Tokyo genossen und auf Sylt gekauft werden. &quot;<link 89 - internal-link "Opens internal link in current window">The Melody Mafia</link>&quot; von &quot;<link http://www.dandyhotz.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">The Adventures of Dandy Hotz</link>&quot; ist auf <link http://95.57.120.126/torrent/726d7ef6263bf53053ebb2bb9833c626a98d61b9 - external-link-new-window "Opens external link in new window">kasachischen Bittorrent-Seiten</link> verfügbar, es wurde tatsächlich via Filesharing raubkopiert. Eine Gegebenheit, die wir übrigens ziemlich schön finden.<br /><br />Die Vorstellung, dass singen wieder tanzen wird, ist in meinen Augen ziemlich romantisch und wünschenswert. Doch was passiert, wenn wir nun alle zur Gitarre greifen, Großvaters Röhrenmikrofon aus dem Schrank greifen und unsere unverdauten Werke wie wild in die Welt verteilen? Wer einmal auf der Suche nach Musik durch das <link http://www.myspace.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Myspace</link> der besten Myspace-Tage gestolpert ist, weiß es nur zu gut: Es entsteht – um es drastisch zu formulieren – ein Haufen Schrott. Wenn wir ehrlich sind, wollen wir sie ja doch: Die Kurt Cobains, die Amy Winehouses und die Sophie Hungers dieser Zeit. Da es ein Überangebot an Musik gibt, sind Instanzen wichtig, die aus dem weißen Rauschen der unzähligen Bands dort draußen das herausfiltert, was sich für unsere Ohren “lohnt&quot;. Ohne solche Instanzen wären wir alle stets damit beschäftigt, schlechte Songs zu überspringen, bevor wieder einmal etwas Schönes kommt. Wie es scheint, brauchen wir sie also auch: Die Universal Musics, die Radio Dreyecklands, die Musikzeitschriften und Kritikerapparate. Wir wollen, dass jemand anderes die mühselige Aussortier-Arbeit für uns übernimmt.<br /><br />Und doch kann ich einfach nicht zulassen, dass ich das Konzept der althergebrachten Eisberg-Spitzenleistungsmusikindustrie – so wie es ist – einfach akzeptiere. Viel zu viel Spaß bereitet es mir, selbst kleine Labels (wie zum Beispiel <link http://www.omaha-records.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Omaha</link> oder das legendäre Ex-Netlabel <link http://www.beatismurder.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Beatismurder Records</link>) kennen zu lernen, Musik zu finden, die mir nicht Viva empfiehlt, sondern ein engagierter &quot;Musikaktivist&quot; wie <link https://plus.google.com/105458107903667620601/posts - external-link-new-window "Opens external link in new window">Daniel</link> von <link http://www.waggle-daggle.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Waggle-Daggle Records</link>.<br /><br />Vielleicht liegt die Lösung des Problems wie so häufig in der Mitte. Und vielleicht ist die Welt wider Erwarten doch nicht schwarz/weiß.<br /><br />Aus Gedanken wie diesen haben wir uns deshalb zum Ziel gesetzt, anfangs erwähnten “Sinn von Rotschopf” etwas auszuweiten. Ein kleiner &quot;Netz-Kurator&quot; wollen wir werden und Dinge, die wir schön finden, mit Dir teilen. Und ganz im Sinne der Dorfgemeinschaft in Lesotho haben wir uns noch etwas anderes ausgedacht: Du darfst herzlich gerne mitmachen! Vielleicht hast du schon länger einmal Lust darauf gehabt, einen kleinen Artikel zu schreiben, ein cooles Konzert zu reviewen, eine unbekannte Platte vorzustellen. Schick uns Deine Gedanken, wir sind sehr gespannt darauf. <br /><br />– im Namen der neuen Rotschopf Kultur-Redaktion, <link http://www.karltrompete.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Karl Trompete</link>.<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 21:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
